Die weibliche A-Jugend der Aichacher Handballer bekam es im ersten Heimspiel des neuen Jahres gleich mit einem Titelanwärter der Landesliga Süd zu tun. Mit der JSG EBE Fort United kam eine der top-drei Mannschaften der Liga an die Paar. Mit 17:24 (5:9) zog das Team von Trainerin Tini Wonnenberg dabei zwar den Kürzeren, konnte aber lange dem Favoriten Paroli bieten.

Schon von Beginn an schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Mit viel Motivation gingen die Aichacher Mädels zu Werke und machten den hochgewachsenen Rückraumspielerinnen des Gegners das Leben schwer. Auch Selina Zimmermann im Aichacher Tor erwischte einen guten Tag und entschärfte einige Torwürfe der JSG. Im eigenen Angriff hatten die Gastgeberinnen mit der kompakten Defensive des Gegners zu kämpfen. Sie mussten sich ihre Chancen mühsam erspielen und konnten dann nicht immer den Ball im Tor versenken. Nur fünf Treffer in einer Halbzeit waren letztendlich zu wenig. Dennoch blieb man beim Pausenstand von 5:9 noch auf Tuchfühlung.

In der zweiten Hälfte ging die Begegnung erst hin und her. Bis zum 9:13 konnten die Paarstädterinnen den Abstand halten. Der aufmerksame Unparteiische, der alleine die Begegnung leitete, zog seine Linie konsequent durch und verteilte völlig zurecht auf beiden Seiten bei rüden Fouls oder Meckern Zeitstrafen. Die Gäste kamen damit schlechter zurecht und befanden sich daher öfter in Unterzahl auf dem Feld wieder. Diesen Umstand nutzten die Aichacherinnen und konnten auf 12:14 verkürzen. Aber der Zwischenspurt kostete viel Kraft und im Anschluss wurden wieder zuviele Torchancen liegengelassen oder der Ball durch technische Fehler dem Gegner leichtfertig überlassen. So konnten die Mädels aus Ebersberg mit einfachen Toren vorentscheidend auf 21:13 davonziehen. Die Heimischen konnten die letzten Spielminuten dann wieder ausgeglichen gestalten, an der 17:24 Niederlage konnten sie aber nichts mehr ändern.

Für Aichach spielten: Selina Zimmermann (TW), Lara Leis (1), Katja Walther, Annabel Weiß (1), Verena Merker (3), Jana Rappel (1), Ana-Marija Vlahinic, Iva Vlahinic (5), Marleen Bscheider (1), Laura Labitsch (2), Celli Plönich, Lina Schrempel (2), Sevde Seker (1)