Die weibliche A-Jugend der Aichacher Handballer trat am vergangenen Sonntag ihre weiteste Auswärtsfahrt in der Landesliga an. Bei der TSG Estenfeld nahe Würzburg mussten sie allerdings eine 30:21 (15:7) Niederlage hinnehmen, lieferten dabei aber besonders in der zweiten Spielhälfte eine gute Partie ab.

Fast komplett ohne ihren ältesten Jahrgang, vier der sechs Älteren fielen an diesem Samstag aus, gingen die Paarstädterinnen in die Begegnung. Zudem standen nur neun Feldspielerinnen zur Verfügung, davon nur drei Rückraumakteurinnen. Die Aichacherinnen waren dem Gegner zwar körperlich und numerisch unterlegen, wollten sich aber teuer verkaufen. In den ersten 30 Minuten hatten die TSV Mädels viel Pech im Abschluss. Reihenweise landeten gute Torchancen am Pfosten, an der Latte oder die gegnerische Torfrau konnte sich auszeichnen. Zudem hatten sie Probleme mit der Zuordnung in der Abwehr, wenn die Gastgeberinnen ihr schnelles Spiel aufzogen. So konnten sich diese bis zur Pause kontinuierlich auf 15:7 absetzen.

Nach Wiederanpfiff steigerten sich die Aichacher Mädels. Bei Estenfeld ließ die Abwehrarbeit nach, was der Rückraum mit Ramona Bscheider, Anna und Lina Mahl immer wieder ausnutzen konnte. Dadurch gestaltete sich die zweite Halbzeit ausgeglichen. Am Ende stand zwar eine 30:21 Niederlage fest, aber die Trainerin Tini Wonnenberg war nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung ihrer Mannschaft, die aus der schwierigen Personalsituation wirklich das Beste machte.

Für Aichach spielten: Selina Zimmermann (TW), Anna Euba (1), Zehra Erdim, Sevde Seker, Anna Mahl (7/2), Lina Mahl (3/1), Annika Elbl, Lena Rappel, Ramona Bscheider (10), Vildan Acar